Füreinander einstehen

Unsere soziale Politik

Der SSW steht für einen solidarischen Wohlfahrtsstaat nach skandinavischem Vorbild. Die stärkeren Schultern müssen die größeren Lasten tragen. Alle Bürgerinnen und Bürger sollten über Steuern zum Sozialwesen beitragen, statt die leistungsstarken Gruppen durch Privatversicherungen davon auszunehmen. Es ist Aufgabe des Staates nicht jene zu vergessen, die keine starke Lobby haben und besonderer Hilfe bedürfen.

Trotz der vergleichsweise guten wirtschaftlichen Situation in Deutschland stehen noch viele Menschen am Rand der Gesellschaft. Alleinerziehende, Kinderreiche aber auch Rentnerinnen und Rentner haben nach wie vor ein erhöhtes Armutsrisiko. Auch die Zahl der Jugendlichen ohne Ausbildungsplatz und die Zahl der Langzeitarbeitslosen ist weiterhin hoch. Prekäre Beschäftigungsverhältnisse nehmen weiter zu.

Vieles davon wird in Berlin bestimmt. Aber wir wollen die Möglichkeiten des Landes ausschöpfen, zum Beispiel durch wirksame Maßnahmen der Kinder- und Jugendhilfe, qualifizierte Bildungsangebote und einen angemessenen Mindestlohn. Und wir wollen die Angebote für jene stärken, die am Rand stehen und Hilfe benötigen.

Das wollen wir bis 2022 erreichen:

Armut eindämmen

Soziale Hilfen stärken

Gute Arbeit unterstützen

Arbeitslose umfassend und individuell fördern

Politik für und mit Menschen mit Behinderung machen

Pflege und Krankenversorgung zukunftsfest machen

Eine realistische Drogenpolitik

Kinder und Jugendliche unterstützen

Den Sport fördern

Wohnraum schaffen