Qualität an erster Stelle

Unsere Bildungspolitik

Bildung für alle ist der Schlüssel für eine gerechte Gesellschaft. Nur durch eine möglichst frühe Bildung von hoher Qualität bekommen alle Kinder in Schleswig-Holstein annähernd gleiche Startchancen ins Leben. Es ist ein Armutszeugnis für Deutschland, dass die Bildungschancen eines Kindes auch heute noch so stark vom Geldbeutel und Bildungsstand der Eltern abhängen. 

Die schleswig-holsteinische Bildungspolitik ist viel zu lange von Grabenkämpfen geprägt gewesen. Schulformen wurden eingeführt, um bald darauf wieder abgeschafft zu werden. Junge Lehrerinnen und Lehrer wurden für Schularten ausgebildet, die schon längst nicht mehr existierten. Bei den Schulen wurde die Systemfrage nun endlich beantwortet: Wir haben heute Gemeinschaftsschulen mit und ohne Oberstufe und wir haben Gymnasien und berufliche Schulen. Das wird auch so bleiben. Damit konnten endlich die entscheidenden Themen Unterrichtsversorgung und Qualität in den Vordergrund rücken. 

Auch bei den Kindertagesstätten stellt sich jetzt und in Zukunft zuerst die Qualitätsfrage, nachdem in den letzten Jahren die Plätze vor allem im Krippenbereich massiv ausgebaut werden konnten. 

Auch bei den Hochschulen gab es viel Gegeneinander - unter Hochschulen und zwischen Regionen. Wir haben erreicht, dass die Hochschulen mehr miteinander reden, sich abstimmen und stärker kooperieren. Alle Hochschulen im Land haben ihre Besonderheiten. Wir brauchen Hochschulen an verschiedenen Standorten, weil gut vernetzte Forschung und Lehre für alle Teile des Landes und ihre wirtschaftliche Entwicklung von Bedeutung sind. 

 

Das wollen wir bis 2022 erreichen: 

Kinderbetreuung verbessern

Schulstrukturen festigen und Qualität entwickeln

Bildungswesen inklusiv gestalten

Qualitative Ganztagsangebote ausbauen

Berufliche Bildung eigenständig weiterentwickeln und flexibel gestalten

Weiterbildung stärken

Hochschulen zukunftsfest aufstellen

Medienkompetenz fördern

Politische Bildung als gesamtstaatliche Aufgabe gestalten